Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen Kurse

01.Teilnahmebedingungen
Der gebuchte Kurs mit der angegebenen Anzahl von Stunden/Tagen findet nach Absprache und unter Berücksichtigung der Windund
Wetterbedingungen statt. Sollten infolge schlechter Witterung aus Sicherheitsgründen Programmänderungen notwendig sein,
werden wir ausgefallene Kurszeiten im Rahmen unserer Möglichkeiten nachholen. Die PuraVida Segelschule behält sich das Recht
vor, ohne Einhaltung einer Frist vom Vertrag zurückzutreten, wenn die Mindestteilnehmerzahl für einen Kurs nicht erreicht wird,
im Falle höherer Gewalt oder Zerstörung der Boote durch Vandalismus oder Kollision. Geleistete Zahlungen werden dann erstattet.
Weitergehende Ansprüche bestehen nicht. Für geringen wetterbedingten Ausfall, nicht in Anspruch genommene Leistungen,
insbesondere bei nicht eingehaltenen Terminen durch den Teilnehmer sowie frühzeitige Abreise, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung
geleisteter Zahlungen. Für mehr als 25% wetterbedingten Ausfall teilen wir nach unseren Möglichkeiten (ohne Rechtsanspruch)
Ersatzzeiten zu. Bootsauf und -abbau sind zeitlicher Bestandteil des Kurses. Teilnahmeberechtigt ist jede Person ab 6 Jahren
(bis zum 18. Lebensjahr mit Bestätigung der Eltern), die geistig und körperlich gesund ist und nicht an einer Anfallskrankheit
leidet und ohne Beeinträchtigung den körperlichen Anstrengungen der Sportart gewachsen ist. Der Teilnehmer versichert, mindestens
15 Minuten ohne Hilfsmittel im offenen Wasser schwimmen zu können. Es besteht eine generelle Schwimmwestenpflicht.
Brillen sind gegen Verlust zu sichern. Teilnehmer der Fortgeschrittenenkurse bestätigen, über Grundkenntnisse, insbesondere über
Grundmanöver und Ausweichregeln im Wassersport zu verfügen. Die Reviergrenzen sind zu erfra gen und einzuhalten.

02.Haftung
Die Teilnahme an allen Kursen erfolgt auf eigenes Risiko. Dem Teilnehmer ist bewusst, dass beim Wassersport Verletzungsrisiken bestehen
und es während des Kurses zu körperlichen Schäden kommen kann. Dem Teilnehmer ist bekannt, dass der Rummelsburger
See aufgrund seiner früheren industriellen Nutzung kein Badesee ist. Der Teilnehmer erkennt an, dass bei Unfällen, Schäden und
Verletzungen, die den Kursteilnehmer oder Dritte betreffen eine Haftung seitens der PuraVida Segelschule oder deren Beauftragte
ausgeschlossen ist. Den Anweisungen des Schulungspersonals ist unbedingt Folge zu leisten. Für aus vorsätzlichem oder grob
fahrlässigem Handeln entstandene Schäden am Material bestehen Schadenersatzansprüche seitens der Segelschule. Die Segelboote
sind pauschal für Personen- und Sachschäden haftpflichtversichert. Sofern der entstandene Schaden die Deckungssumme nachweislich
übersteigt, haftet der Teilnehmer im Falle seines Verschuldens persönlich für die darüber hinausgehenden Forderungen.
Dem Teilnehmer ist bekannt, dass der Rummelsburger See aufgrund seiner früheren industriel len Nutzung kein Badesee ist.

03.Zahlungsbedingungen
Mit der Anmeldung sind 10% der Kursgebühr anzuzahlen.Der Kursbeitrag ist spätestens 2 Wochen vor Kursbeginn fällig per
Barzahlung oder Überweisung. Konto-Nr.: 2934133969 bei der Berliner Sparkasse, BLZ: 10050000 überwiesen werden. Die Kursgebühr
bestimmt sich nach der bei Eingang der Anmeldung gültigen Preisliste. Der jeweilige Betrag ist unaufgefordert zu entrichten.
Im nachgewiesenen Krankheitsfall teilen wir nach Absprache einen Ersatztermin zu. Bei Stornierungen ist, bis 2 Wochen vorher
10%, bis 3 Tage vorher 50%, ab 3 Tage vorher 100% des Kurspreises zu zahlen. Mit ärztlichem Attest ist die Stornierung kostenfrei.
Bei rechtzeitiger Information über Verhinderung gewähren wir Ersatztermine nach unseren zeitlichen Möglichkeiten, jedoch ohne
Rechtsanspruch. Ein Rücktritt vom Vertrag ist schriftlich zu erklären.

04.Mitwirkungspflicht
Der Teilnehmer ist bei eventuell auftretenden Leistungsstörungen verpflichtet, alles ihm zumutbare zu tun, um zu einer Behebung
der Störung beizutragen und den entstandenen Schaden so gering wie möglich zu halten. Alkoholgenuss während der Kurszeiten
muss unterbleiben und führt zum Ausschluss, ebenso wie eine nachhaltige Störung des Kurses.

05.Sorgfaltspflicht
Die Sicherheit und Betriebsbereitschaft des Wassersport-Equipments wird durch regelmäßige Inspektionen sichergestellt. Dennoch ist
der Teilnehmer verpflichtet, die Boote vor Fahrtantritt zu überprüfen. Im Interesse aller Beteiligten ist jeder Teilnehmer verpflichtet,
entstandene Schäden sofort anzuzeigen. Falls die Betriebsbereitschaft der Segelboote durch Nichtbeachtung der Anweisungen oder
durch fahrlässige oder sogar vorsätzliche Verhaltensweisen des Teilnehmers nicht mehr gewährleistet ist, besteht für den möglichen
Zeitverlust bei Störungsbeseitigung kein Anspruch auf Schadensersatz seitens des Teilnehmers.

06.Salvatorische Klausel
Die Vertragsparteien verpflichten sich, eine ungültige Bestimmung durch eine dem mutmaßlichen Willen entsprechende Klausel
zu ersetzen.

07.Gerichtsstand
Der Gerichtsstand und der Erfüllungsort ist Berlin.

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Allgemeine Geschäftsbedingungen Stand-Up-Paddling

01. Ausgabe der Boards, Zahlung des Mietpreises, Allgemeines
Mit der Unterzeichnung der AGB akzeptiert der Mieter unsere AGB in vollem Umfang.Die Benutzung unserer Boards erfolgt auf eigene Gefahr.
Jegliche Beschädigungen am geliehenen Material und Gegenständen dritter Parteien während des Vermiet-/ Schulungszeitraumes gehen zu
Lasten des Mieters.Für Kinder unter 10 Jahren ist das Tragen von geeigneten Rettungsmitteln (Schwimmwesten) Pflicht. Hierfür können auch
eigene Westen verwendet werden, die den Anforderungen entsprechen. Die Vermietung findet nur an Schwimmer statt (15 min Schwimmen ohne
Unterstützung im offenen Wasser). Die Mietpreise (siehe Aushang) sind bei der Ausgabe im Voraus zu entrichten, dabei wird als Minimum
der Preis für die erste Stunde berechnet, wenn nicht anders vereinbart.Bei Zeitüberschreitung erfolgt eine Nachberechnung.
Die Boards sind bis spätestens 18.00 Uhr zurückzugegeben – ausgenommen Buchungen über mehrere Tage oder nach vorheriger Absprache.
Bei verspäteter Rückgabe haftet der Mieter für eventuelle Folgeschäden. Eine vorzeitige Rückgabe berechtigt nicht zur Rückforderung
des Mietpreises. Weder Havarie, noch Unfall oder Wetteränderungen berechtigen den Mieter zu einer Preisminderung oder zu Schadenersatz.
Anweisungen des Vermieters bzw. für ihn tätige Personen ist Folge zu leisten. Bei SUP Kursen und Veranstaltungen ist immer dem Instrukteur
Folge zu leisten. Bei Beschädigung oder Verlust (z.B. durch unsachgemäße Benutzung, Transport – einschließlich Transport durch Dritte –
oder mangelhafte Sicherung) haftet der Mieter für die Reparatur bzw. Wiederbeschaffung in vollem Umfang. Für Schäden an Dritten durch
unsachgemäße Behandlung übernimmt der Vermieter keine Haftung. Schäden und Mängel sind unverzüglich zu melden. Nicht gemeldete Schäden
werden als vorsätzlich angesehen und (auch nachträglich) in Rechnung gestellt. Werden Schäden nicht gemeldet, so kann der Mieter auch für
Folgeschäden (z.B. Ausfall der Boards wegen Reparatur) haftbar gemacht werden. Normale Verschleißerscheinungen sind von der Schadenersatzpflicht
ausgenommen. Der Mieter verpflichtet sich, Board und Zubehör sauber zurückzugeben, ansonsten wird eine Reinigungsgebühr in Höhe von 10,00 € erhoben.
Bei Havarien oder Unfällen ist der Vermieter unverzüglich zu benachrichtigen und Weisungen für weiteres Verhalten sind abzuwarten.

02. Allgemeines Verhalten, Aufsichtspflicht
Das Baden vom Ufer bzw. von der Einstiegsstelle aus ist nicht gestattet. Eltern bzw. andere Aufsichtspersonen haben der Aufsichtspflicht
nachzukommen und sind für die Sicherheit ihrer bzw. der zu beaufsichtigenden Kinder (Tragen von Schwimmwesten, etc.) verantwortlich.
Für Verschmutzungen von Wasser, Wald und Umwelt durch den Mieter ist dieser auch selbst verantwortlich und haftbar. Abfälle und Müll sollten
mitgenommen und entsorgt werden. Naturschutzzonen dürfen nicht befahren und beangelt werden. Zu Wehren und zur Fahrinne ist ein
ausreichender Abstand zu halten.

03. Reservierungen, Stornierung
Kursbuchungen via Email gelten als verbindlich. Bei Stornierung aus wichtigen Gründen bis 48 Std vor Kursbeginn berechnen wir 25% des Preises
als Aufwandsentschädigung. Später stornierte Kursbuchungen müssen aus organisatorischen Gründen voll berechnet werden. SUP Boards können im
Voraus für ganze Tage reserviert werden. Die Reservierung erfolgt in der Regel schriftlich bzw. mündlich gegen Anzahlung. Sie ist nach dem
BGB in jedem Fall für beide Seiten verbindlich. Der Vertrag kommt durch Antrag (Angebot) und Annahme (Reservierung schriftlich oder mündlich)
zustande. Eine Reservierungsbestätigung wird nach Eingang der Reservierung und Anzahlung versandt. Tritt der Mieter von der Reservierung
zurück, so besteht seinerseits eine Schadenersatzpflicht in Höhe der geleisteten Anzahlung. Der Vermieter ist verpflichtet, die reservierten
Boards für den Zeitraum der Buchung zur Verfügung zu stellen. Dieser Verpflichtung muß der Vermieter nicht nachkommen, wenn dem besondere Umstände
entgegenstehen (z.B. Vorschriften der Sportbootvermietordnung, vorsätzlicher oder grob fahrlässiger, unsachgemäßer Umgang mit den Boards, höhere
Gewalt).

04. Alkohol und Drogen
SUP Board Verleih, Schulungen oder Incentives werden nicht an alkoholisierte oder unter Drogen stehende Personen vermietet oder durchgeführt.
Der Mieter hat in diesem Falle keinen Anspruch auf Rückgabe der Anzahlung.

05. Fotos
Fotoaufnahmen während einer SUP Tour dienen der Dokumentation und sind zu Werbezwecken für Pura Vida SUP verwendbar. Bei gewünschter
Nichtveröffentlichung bitten wir dies vor Tourbeginn ausdrücklich zu kommunizieren.

06. Anerkennung der AGB
Mit der Unterschrift der AGB werden die Nutzungsordnung / Allgemeinen Geschäftsbedingungen anerkannt.

07. Salvatorische Klausel / Gerichtsstand
„Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden,
bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige
wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkung der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommt, welche die Vertragsparteien mit der
unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag
als lückenhaft erweist.“
Es gilt das Recht der BRD. Gerichtsstand ist Berlin.

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Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG:

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter https://ec.europa.eu/consumers/odr finden. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.